17 Monate
So lange hat es gedauert, das Projekt “neue VoIP Telefon-Anlage” abzuschließen. Nun, würde ich in einem Unternehmen mit weltweiten Niederlassungen und zig tausenden Angestellten arbeiten, könnte man meinen - Mensch ging ja echt fix. Es waren allerdings nur zwei Standorte, die auch nur Bundesweit und insgesamt keine 100 Teilnehmer. Und hätten die Techniker des übergeordnet verantwortlichen Systemhauses noch immer ihre Finger im Spiel, hätte es wahrscheinlich weitere 17 Monate gedauert. Ob die Anlage dann gelaufen wäre, stünde noch auf einem ganz anderen Blatt. Jetzt läuft die Anlage, und der Ausfalltest sowie die Einführung des Wähplanes (bitte keine Frage, warum der erst im nachhinein eingeführt wurde…) haben das Projekt endlich abgeschlossen.
Nun mein Chef würde mich jetzt dazu anhalten nach vorne zu schauen. Was können wir aus dem Projekt lernen, welche Implikationen hat dies für und für die Zukunft? Dumm nur, dass der wichtigste Teil der Lernkurve - das Systemhaus in die Wüste zu schicken - natürlich nicht in Betracht kommt…
Wie dem auch sei. Ich für mich nehme mit, dass man potentielle Partner besser vor der Projektvergabe durch ein Assessment Center jagt. Besser gesagt die Techniker, die die Umsetzung machen, und die Vertriebler nach Hause. Ganz neben bei habe ich viel über den Cisco Unified Communications Manager 6.0 gelernt, und weiss worauf es ankommt, wenn man inkompetente Partner zu managen hat.
Fetten Respect an dieser Stelle an den Techniker, der letzlich der Karren aus dem Dreck gezogen hat. Wer eine gute Adresse für Implementierung einer Cisco IP Anlage braucht - und von wem man sich besser fern hält -, kann sich gerne an mich wenden …
Any comments, Ben?









Am 15. Juni 2008 um 10:42 Uhr
Ohja - ich hätte da noch viele Comments…
Aber sei beruhigt: Ihr seid nicht alleine…